
Der Reihe nach: ich war also beim Lungenfacharzt. Den ersten hab ich gleich wieder "links liegen lassen". Wenn man mir als eine der ersten diagnostischen Maßnahmen eine sogenannte "Igel-Leistung" aufs Auge drücken will, finde ich das sehr merkwürdig. Von einer Freundin hatte ich jedoch eine Empfehlung für einen anderen Facharzt, noch dazu ein "Landsmann", da ich doch halbe Niederländerin bin. Außerdem sind er und seine Frau begeisterte LäuferIn.
Der hat nach einigen grundsätzlichen Untersuchungen einen Provokationstest gemacht:
Bronchiale Provokation mit Metacholin
Die Provokation mit Metacholin erlaubt die Messung der bronchialen Reizschwelle. Damit kann festgestellt werden, ob und wie schnell die Atemwege mit einer Verengung auf Atemluft-Reize reagieren (=bronchiale Hyperreaktivität).
Metacholin wird in aufsteigender Dosierung inhaliert, die Lungenvolumen dazwischen mittels Spirometrie gemessen. Ein Abfall der forcierten Einsekundenkapazität (FEV1) von mindestens 20% erlaubt eine Abschätzung des Schweregrades der bronchialen Empfindlichkeit.
Ja, dabei wurde also Asthma eindeutig nachgewiesen, das unter Belastung schlimmer wird. Ich kann mir zwar nicht erklären, warum ich plötzlich in meinen hohen Alter noch Asthma entwickelt habe, aber es kommt wohl nicht so selten vor.
Allerdings erklärt das nach wie vor nicht meinen - zeitweise immer noch - recht hohen Blutdruck. Es schwankt von 110/60 - 160/100.
Aber ich bin schon wieder einige Male vorsichtig gelaufen und es ging einigermaßen gut. Und der Arzt hat mir Hoffnung gemacht, dass es nicht unbedingt für immer bleiben muss, es kann genauso spontan wie es gekommen ist, auch wieder gehen.
Also, genug gejammert. Ich will schließlich nächste Woche auf Mallorca wenigstens etwas in die Pedalen treten, das - hoffentlich - warme Wetter geniessen und relaxen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen